Trainingslager Mallorca

21. Dezember 2011 von Ole Quast

Nach einer zweiwöchigen Krankheitspause absolvierte ich ein 10 tägiges Trainingslager auf Mallorca. Bei gutem, aber windigen Wetter, konnte ich meine Grundlage wieder aufbauen und mich perfekt in Richtung DM vorbereiten.
Somit wurde auch für mich die finale Phase zur DM eingeläutet !
Am nächsten Wochenende werde ich nach vierwöchiger Rennpause im belgischen Zolder beim Weltcup wieder ins Renngeschehen eingreifen!

Ich wünsche allen frohe und besinnliche Weihnachten !!!!

Euer Ole

Welt Cup Koksijde

26. November 2011 von Ole Quast

Leider musste ich den Welt- Cup in Koksijde krankheitsbedingt absagen. Mich hat nämlich ein grippaler Infekt erwischt,  den ich erstmal zu 100% auskurieren will, um beim Rennen in Frankfurt wieder fit am Start stehen zu können!

Bis bald

Ole

D-Cup Fürth

23. November 2011 von Ole Quast

D-Cup Fürth

Am letzten Wochenende fand, im bayrischen Fürth, der 6. Lauf zum D-Cup statt.
In der Anfangsphase konnte ich mich zusammen mit Fabian Brezinski absetzen und einen ordentlichen Vorsprung herausfahren.
Doch relativ schnell spürte ich das harte Training der Woche .
Somit war für mich klar, dass Johannes den Anschluss finden musste, um uns in eine bessere Ausgangsposition zu bringen.
Zwei Runden vor Schluss waren wir also zu dritt und konnten unsere Überzahl ausspielen.
Hinter Johannes und Fabian Brezinski überquerte ich als Dritter die Ziellinie.

Am kommenden Wochenende steht der nächste Welt-Cup im belgischen Koksijde auf dem Programm.

Hier ein Link aus dem lokalen TV-Sender-D-Cup Fürth.

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/sport-in-bayern/radcross-fueth100.html

Ich lebe noch!!! ;-)

26. Oktober 2011 von Ole Quast

Halli Hallo,

nach sehr langer Schreibpause, nun mal wieder ein Lebenszeichen von mir! Es hat sich viel getan in meinem Leben. Ich bin umgezogen und wohne seit Anfang August nun 800 km weiter südlich, in Wangen im Allgäu. Vielen Dank an alle, die mir beim Umzug geholfen haben, dabei ganz besonders Sabrina, die mich unterstützt hat, wo sie nur konnte. Des Weiteren habe ich bei der Firma DPD eine Ausbildung begonnen, um mir neben dem Sport ein zweites Standbein aufzubauen. Dabei habe ich das Glück, dass mich der Betrieb untstützt, in dem er mich für Trainingslager und längere Trainingseinheiten freistellt.

In dem Sinne vielen Dank an die Firma DPD in Kempten!!!!

Aber jetzt zum Sportlichen:

Neben dem ganzen Umzugsstress konnte ich mich trotzdem gut und zielstrebig auf die Crosssaison vorbereiten und startete so am letzten September- Wochenende in Tschechien mit einem C2 Rennen in die Saison.

Ab jetzt werde ich mich bemühen, Euch regelmäßig auf dem Laufenden zu  halten !

An diesem Wochenende werde ich in meiner Heimatstadt beim D-Cup rRennen in Horn am Start stehen.

Bis bald

Ole

Es geht wieder los!

04. Mai 2011 von Ole Quast

Am 16.04 ging es für mich ins Trainingslager nach Mallorca. Zusammen mit Jens und Michael und später auch Tobi…..konnten wir unser Training bei gutem Wetter perfekt absolvieren und uns somit perfekt auf die anstehende Sommersaison vorbereiten. Nach 14 Tagen auf der Insel ging es für Michi und mich am 30.04 zurück nach Friedrichshafen um am 01.05 das erste Kriterium zu fahren.

Doch leider wurden unsere Räder nicht mit nach Deutschland geflogen, was eine kurzfristige Umgestaltung des Rennplans nach sich zog.

Am 01.05 ging es also nach Österreich zum C1 MTB Rennen. Das Glück hatte sich jedoch immer noch nicht auf meine Seite geschoben. Ich stürzte im Training schwer. Die Folgen waren, eine tiefe Wunde (Loch) im Schienbein was bis zum Knochen durch ging. Also ab ins Krankenhaus und nähen.

So liege ich nun mit einer super Form im Bett und kann nichts machen….Gott sei dank geht es mir von Tag zu Tag besser und die ersten Trainingstage sind schon festgelegt. Heute in einer Woche werden die Fäden gezogen und gleich am Abend werde ich beim Abendkriterium in Pinswangen am Start stehen.

Drückt mir die Daumen das die Wunde schnell verheilt und ich schnell wieder auf mein Rad kann.

Ich werde berichten….Bis bald

Euer Ole

Saison Resümee

24. Februar 2011 von Ole Quast

Die Crosssaison hat nun ein Ende und zu diesem Anlass möchte ich mein Resultat zu der Saison ziehen.

Schon vorne weg, kann ich sagen, dass die Crosssaison für mich im Großen und Ganzen sehr gut verlaufen ist. Es war die Saison, auf die ich seit Jahren hingearbeitet habe und die  für mich als Sportler,  wohl Wichtigste in meiner bisherigen Karriere.

Meine Ziele waren schon immer klar:

-          Top Platzierungen bei der Heim EM und WM

-          und natürlich die DM

Mit diesen Zielen bin ich hochmotiviert in alle Rennen gegangen. Bei der EM in Frankfurt verpasste ich als 11er nur knapp mein Ziel, war aber mit meiner Leistung sehr zufrieden. Nachdem ich noch nieDeutscher Meister der U23 geworden bin, war mein Ziel klar!! Ich wollte den Titel. Und mit diesem Willen schaffte ich es, am 08.01.11 mir den Deutschen Meistertitel in der U23 Klasse zu sichern. Vom Trikot beflügelt, schaffte ich es, bei den letzten beiden Welt-Cuprennen als 10ter zu zeigen, dass ich passend zur WM in einer Top Form war. Durch diese Platzierungen waren meine Erwartungen für die WM noch höher und ich wollte im eigenen Land zeigen, was ich kann. Doch das Freude und Leid sehr nah beieinander liegen, musste ich leider live  erleben.

Das Ziel bei der WM verpasste ich durch einen Defekt deutlich.

Doch als 13er  im Gesamtweltcup und dem Sieg im D-Cup war die Saison einfach gut.

Ein großes Dankeschön möchte ich hiermit auch meinen Sponsoren aussprechen. Zum einen der Firma Stevens und der Familie vonHacht, ohne die so eine Saison und damit verbundene Erfolge nicht möglich wären und zum anderen der Firma Subaru Geisenhof, die mir für diese Saison einen SUBARU FORESTER zur Verfügung gestellt hat. Ein LUXUS, den ich bis jetzt noch nie hatte und ohne den es diese Saison auch nicht gegangen wäre. Ich hoffe, mit meinen Leistungen etwas zurück gegeben zu haben und freue mich auf weitere Zusammenarbeit.

Jetzt werde ich erstmal meine Pause genießen, um mich danach auf meine letzte U23 Sommersaison vorzubereiten. Wer mich kennt weiß, dass ich  nicht ohne Ziele in die Sommersaison starten werde! ;-)

Bis bald….Ole

WM St. Wendel

04. Februar 2011 von Ole Quast

Am Mittwochmorgen fuhren Michael Schweizer, Sabrina und ich von Wangen nach St. Wendel.

 

Ziel war es an diesem Mittwoch, die Vorbelastung auf der Runde zu absolvieren.

Nach ca. 1:30 h Fahrdauer kamen wir total verschlammt in der Unterkunft an.

„ Wenn das so bleibt, ist am Wochenende Land unter“.

 

Am Donnerstag. fuhr ich ein paar Startübungen im Stadion und legte mich dann wieder ins Bett bzw. auf die Massagebank ;-) .

 

Freitag, gegen 14.00  Uhr machten wir uns mit gesammelter Manschaft auf, um noch einmal die Strecke unter die Lupe zu nehmen.

Komplett veränderte Situation: Dadurch, dass die Temperatur in der Nacht deutlich unter den 0 Grad  gefallen war, fanden wir jetzt keine Schlammpiste sondern eine Strecke voller Spurrillen vor.

Doch die Beine waren, wir schon die Tage zuvor, sehr gut und deshalb konnte mich nichts aus dem Konzept bringen.

 

Der Renntag.

 

Die Vorbereitungen machte ich genau so wie vor der DM – nur alles eine Stunde früher.

Bevor wir zur Strecke aufbrachen, haben wir uns noch den Start der Junioren im Hotel angeschaut, um uns einen ersten Eindruck von der Strecke machen zu können.

Durch die Mechaniker bekamen wir schnell mit, dass die Junioren sage und schreibe neun Platten hatten.

Doch was tun ? Mehr Luft und dadurch weniger Gripp ? Risiko ? Wir wussten es alle nicht!

Ich entschloss mich 1,9 Bar zu fahren! Enorm viel, für diese Runde, aber Hauptsache keinen Platten.

 

Durch die Erfahrung bei den Junioren, kam ich mit Jens zu dem Entschluss, dass ich einen extrem guten Start fahren musste, um am ersten Schräghang auf den Zug vorne mit Aufspringen zu können.

Aus der 2.  Reihe ging es für mich ins Rennen! Ich erwischte einen Blitzstart und reihte mich hinter einem Italiener ein, um nicht als Erster ins Gelände zu fahren.

Doch nach ca. 150m im Gelände hatte ich einen Platten!

Trotzdem hieß es für mich Vollgas…..ich schaffte es noch als ca. 15ter ins Depot zu fahren. Doch dadurch, dass ich den ersten langen Anstieg mit dem Platten fast genau so schnell hochgefahren bin wie die anderen, hatte ich so viel Laktat in den Beinen, dass ich dies bis zum Ende nicht mehr los werden konnte.

 

Ich gab trotzdem alles…..doch leider wollten meine Beine ab diesem Zeitpunkt nicht mehr.

Als 24ter überquerte ich die Ziellinie und war einfach nur Down.

 

Ich hatte die Form meines Lebens…..und ich wusste genau, dass ein Platz unter den ersten 10 möglich war.

 

Im Hotel habe ich mir noch meinen Reifen angeschaut und es war ein spitzer Stein ( Es wurde an mehreren Stellen spitzer Schutt aufgeschüttet). Am Abend bei der WM Feier erfuhren wir, dass der Sieger 1,6 Bar gefahren ist. Wir hatten wohl einfach nur Pech!

 

Auch einige andere Fahrer hatten Platten, es war aber entscheidend, zu welchem Zeitunkt des Rennens und an welcher Stelle der Platten kam. Mein Pech war, das es am Anfang und weit weg vom Depot geschah.

Philip Walsleben hatte beim Training am Samstag-also mein Starttag vier Platten-am Sonntag gab es bei den beiden Rennen kaum Platten, ich denke man hat die Strecke „entspitzt“.

 

Mittlerweile habe ich die WM abgehakt !

Am Wochenende werde ich noch zwei Rennen in Belgien bestreiten, um mich nicht mit einem 24 Platz aus der U 23 zu verabschieden.

Drückt mir die Daumen !

Welt-Cup: Pont Château/Frankreich

17. Januar 2011 von Ole Quast

Am Freitagmorgen machte ich mich zusammen mit Julian und Bernd Lehmann auf den 1300 km langen Weg an die Französische Atlantikküste. Kurz vor Paris übernachteten wir, um am nächsten Tag die letzten 400km in Angriff zu nehmen.

Im neuen Meister Outfit begutachtete ich die schnelle Runde !

Auf Grund von 100 UCI-Punkten durch den Meistertitel wurde ich als 12. aufgerufen. Ich stand so in der zweiten Reihe, eine super Ausgangsposition. Der Start verlief unspektakulär und ich konnte mich als ca. 15. Fahrer des Quasi WM-Feldes einreihen. Nachdem es nach einer Runde einen langen Anstieg zum Ziel hoch ging, fuhr ich an die Spitze und konnte mich ab diesem Zeitpunkt in der 11 Mann starken Spitzgruppe behaupten.

Ab der Mitte des Rennens waren zwei Fahrer vorne, dahinter ein Italiener und danach meine Gruppe um Platz 4.

So ging es auch in den letzten Anstieg, wo ich die Spitze in der Gruppe übernahm; doch anstatt voll durchzuziehen, pokerte ich.

Doch dies war leider ein Fehler, da der Rest der Gruppe mit Schwung von Links kam und dadurch der Zug abgefahren war. So wurde ich 10 und konnte mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein, da ich nun zwei Wochen vor der WM weiß, dass ich wieder in der Weltspitze angekommen bin.

Wünscht mir viel Glück für den nächsten und letzten Weltcup in Holland.

DM Lorsch

13. Januar 2011 von Ole Quast

Nach dem Gesamtsieg im D-Cup und guten Platzierungen in Belgien reiste ich am Donnerstag mit einer guten Form zur Deutschen Meisterschaft nach Lorsch.

Der Rennbericht ist ja mittlerweile auf mehreren Internetseiten zu finden.

Aus diesem Grund möchte ich euch meinen Tagesablauf bis zum Titel – und kurz danach- beschreiben.

Um 8:45 Uhr klingelte der Wecker, um dann pünktlich um 9:00 Uhr beim Frühstück zu sitzen. Die Stimmung ist noch locker ! Jeder nimmt sein „Rennfrühstück“ zu sich.Ab 10:15 Uhr saßen Michi und ich auf der Rolle, es wurde nicht mehr viel geredet.

Nach dem lockeren Rollen bin ich noch mal schnell unter die Dusche gegangen und habe meine Sachen fürs Rennen gepackt. Damit mein Rücken auch keine Schwierigkeiten bereitet, kam um 11:15 Uhr unser Physio Bastian Büffel zum Tapen; was in Hamburg durch meinen Physio Uwe Otto hilft, sollte auch heute helfen.

11:30Uhr: Zweites. Frühstück: Ich habe kaum etwas runter bekommen! Aber rein musste es trotzdem. 12:00 Uhr Abfahrt zur Strecke.

Nach dem unser U-15 Star LUDI sein Rennen als Deutscher Vizemeister beendet hatte, gingen wir auf die Runde. Fazit: Alles wie am Vortag.

Nun stellte sich die Frage: Wie viel Luft ? 1,5 Bar sollte am heutigen Tag die richtige Wahl sein.

Um 14.00 Uhr ging es mit Musik auf die Rolle. Volle Konzentration !

14:45 Uhr: Zum Vorstart.

15.00 Uhr: Startschuss zum U 23 Rennen !!!!

Überglücklich und total dreckig falle ich um 15:48 Uhr als neuer Deutscher Meister meiner Freundin und meinen Eltern in den Arm.

16:15 Uhr Siegerehrung

RADSPORT / DM CROSS LORSCH 1. TAG / 08.01.2011 / ROTH Um 16:27 Uhr gebe ich meine Urinprobe ab, um dann endlich zu meinen Eltern und zum Team zu fahren.

Gegen 17.00 Uhr erreiche ich das Hotelzimmer und gucke das erste Mal auf mein Handy, wo schon sämtliche Menschen mir Glückwünsche überbracht haben.

Ich glaube um 17:45 Uhr kam ich nun endlich unter die warme Dusche. Ein super Gefühl. Nachdem ich mich vom Dreck befreit hatte, fuhr ich mit Michi schnell zu Rewe, um die ersten Secktflaschen zu besorgen; doch die Zeit saß uns wieder im Nacken denn um 18 Uhr hatte ich ein Interview mit Armin Küstenbrück. Zwischen Interview und dem ersehnten Abendessen habe ich mich noch um das Rad von meiner Freundin gekümmert; damit sie nächsten Tag auch mit Top Material an den Start gehen konnte.

Ab 19:30 Uhr kehrte etwas Ruhe ein, Essen mit 45 Mann !!!-Danke Werner !

Es wurde viel gelacht und erzählt.  Als wir alle etwas lustiger wurden, ging es gegen 23 Uhr mit vier Taxen in die Diskothek „Apfelbaum“.  Eine wirklich coole und witzige Feier, die ich allerdings um 2.00 Uhr verlassen habe, da ich totale Kopfschmerzen hatte.

Überglücklich und fertig fiel ich um 2:30 Uhr ins Bett!

Was für ein Tag.RADSPORT / DM CROSS LORSCH 1. TAG / 08.01.2011 / ROTH

Diegem/Belgien

11. Januar 2011 von Ole Quast

Wieder viel Schnee und eine schnelle Runde. Aus der zweiten Reihe nahm ich das Rennen in Angriff und konnte als 4. ins Gelände einbiegen.

Endlich die Möglichkeit mich vorne zu behaupten. In der 2. und 3. Runde lag ich sogar auf dem 3 Platz; doch leider kam ich gleich zweimal zu Fall und musste dadurch Plätze hergeben. Am Ende belegte ich, im identiscchen Starterfeld vom Weltcup in Zolder den 10. Platz und war damit zufrieden.

Am 29. werde ich noch beim Rennen in Loenhout/Belgien starten, um dann an Silvester in Herford und am 2. Januar in Vechta am Start zu stehen.