14. Mai 2010
Am Folgetag, fiel um 10 Uhr der Startschuss, um die 188km quer durch den Harz in Angriff zu nehmen. Schon nach ca. 40km bildete sich eine 7 Mann starke Spitzgruppe, in der wir mit Ron vertreten waren.
Nach einem Platten ca. 70km vor dem Ziel schaffte ich noch einmal den Anschluss an das Feld, doch bei der zweiten Tempoverschärfung konnte ich das hohe Tempo 1km vor Ende des 9km langen Berges nicht mehr mitgehen,auch das Loch konnte ich nicht merh schließen.
Schließlich wurde Ron sehr starker 10 ( und das nach 140km Flucht), Hirsch 39. und ich 52.
Mit diesem Ergebnis kann ich nicht zufrieden sein, jedoch merkt man auch, dass 2 Wochen Krankheit nicht ganz spurlos an mir vorbei gegangen sind.
Die nächsten Aufgaben heißen am 13.05 GP Buchholz und am 16.05 Cottbus-Görlitz-Cottbus.
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14. Mai 2010
Mit dem kompletten BL- Team und meinem Bruder gingen wir am Samstag beim Kriterium an den Start. Nach ca.15 Runden schaffte ich es, mich mit fünf weiteren Fahrern vom Feld zu lösen.
Leider war es mir nicht möglich, eine Wertung für mich zu entscheiden; stattdessen wurde ich 2, 3 oder 4 und wir entschlossen uns unsere Gruppe wieder einfangen zu lassen um für Ralle und Arne die restlichen Sprints anzufahren. Am Ende wurde Arne 3. Sascha 4. und ich 7.
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06. Mai 2010
Bei der LVM in Gnutz bei Nortorf fanden wir einen tellerflachen Kurs vor. Durch diese Bedingungen und den kaum herrschenden Wind war es uns nicht möglich, eine für uns zufriedenstellende Spitzengruppe zustande zu bringen.
Und so sorgten wir dafür, dass es nach 110km zum Massensprint kam, in dem es nun an Rene Birkenfeld lag, seine Sprinterqualitäten unter Beweis zu stellen.
Gott sei Dank ging der Plan auf—— Rene gewann!!!!
Ich erfüllte meine Helferdienste und rollte locker ins Ziel.
Meine nächsten Rennen werden das Bundesligarennen im Harz und schon am Donnerstag drauf der Klassiker in Buchholz sein.
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06. Mai 2010
Nach einer längeren Krankheitspause stand ich nach 3 Wochen ohne Rennen das erste mal wieder in Frankfurt am Start. Hochmotiviert gingen wir mit dem Team Hamburg Rheinhessen mit den Fahrern Arne Kenzler, Sascha Weber, Michael Schweizer, Ron Pfeiffer, Daniel Schwarz, Timon Loderer und Stephan Hirsch auf die 140km durch den Taunus.
Nach der sehr schnellen Anfangsphase fuhren nur noch Arne, Ron, Sascha und ich auf die drei Schlussrunden; von den 180 gestarteten Fahrern waren nur noch 70 im Rennen.
In der Endphase war es meine Aufgabe zu ,,springen” und unsere ,,Sprinter” Ron und Sascha in Position zu fahren. Durch die wirklich gute Teamleistung schafften wir es schließlich mit Sascha einen Fahrer unter die besten 10 ( 6. Platz) zu bringen. Ron wurde noch sehr guter 15, ich kam auf dem 25 Platz ins Ziel und Arne auf dem 33. Platz.
Mit meiner Leistung kann ich nach meiner langen Krankheitspause mehr als zufrieden sein.
Durch diese Teamleistung wissen wir nun, dass wir uns in den kommenden Bundesliga Rennen nicht verstecken müssen!!
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09. April 2010
Nachdem ich bei den Rennen in Ascheffel und Nortorf nur im Feld mitgerollt bin, sollte es also am 30.März nach Belgien gehen. Meine erste Station hieß Nienburg, um von dort mit Walter Krönecke ( Physio), Martin Gründer und Niels Plötner weiter nach Belgien zu fahren um dort auf John Degenkolb, Marcel Kittel, Michael Hümbert und Jannick Mayer zu treffen.
1. Etappe
Nach ca. 55km bildete sich eine 8 Mann starke Spitzengruppe in der wir mit Niel Plötner vertreten waren. Doch die Restbesetzung war uns nicht 100% klar und so fuhr ich in einer etwas ruhigeren Phase zu unserem Materialwagen, um dies zu klären. Als ich die Information erhalten hatte, ging es nach einem Dorf richtig los und ich bekam die Windkante plötzlich persönlich zu spüren. Gott sei Dank, wurde diese nicht nur mir sondern auch ca. 30 weiteren Fahrern zum Verhängnis. Somit verbrachte ich die restlichen Kilometer im Grupetto und kam nach 165km mit 20 min Rückstand ins Ziel
Nach starker Sprintvorbereitung schaffte es Marcel Kittel auf den 4. Platz.
2. Etappe
1 Halbetappe = 8km Einzelzeitfahren. Durch meine „starke“ Vorstellung auf der ersten Etappe durfte ich das Zeitfahren locker angehen. Die Etappe gewann ein Rabobank Fahrer, da Tylor Phinney stürzte, aber immer noch 5. wurde, und somit einen Platz vor John ins Ziel kam.
3. Etappe
Pünktlich zum Startschuss der 2. Halbetappe fing es stark an zu regnen und an diesem Tag sollte es auch leider nicht mehr aufhören. Da Rabobank den ganzen Tag das Feld kontrollierte, kam es nach 140km zum Massensprint in dem John D. 3. wurde. Ich kam mit dem Feld ins Ziel.
4. Etappe
Die 4. Etappe war die Königsetappe über 165km mit insgesamt ca. 15 Berge mit 13-18% Steigung. Durch die besonders schmalen Straßen und dem ständigen Auf und Ab war den ganzen Tag eine besondere Hektik im Feld zu spüren, was dazu führte, dass es zu besonders vielen Stürzen kam. Zeitweilig hatte ich das Gefühl, ich bin im Crossrennen. Im deutlich dezimierten Feld ging ich auf die letzten 20km, doch da Martin Gründer kurz bevor es auf die Zielrunde ging, einen Platten hatte, gab ich ihm mein Laufrad, wodurch ich den Kontakt zum Feld nicht mehr herstellen konnte.
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09. April 2010
Nach längerer Zeit, `mal wieder ein Lebenszeichen von mir.
Für mich ging es nach einer ca. einmonatigen Pause Ende Februar wieder mit dem Training los und vom 07.03-21.03. verabschiedete ich mich aus dem verschneiten Hamburg in Richtung Mallorca.
In diesen zwei Wochen fuhren wir das Stevens Team Hamburg und das neue U23 BL Team Hamburg-Rheinhessen fast 2000km und somit war der Grundstein für die Saison 2010 gelegt.
Normalerweise wollte ich meine Saison am 10.April in Bad Bevensen beginnen, doch da ich die Chance bekam, vom 01. bis 04. April die Le Triptyque, eine Rundfahrt in Belgien mit der Nationalmannschaft zu bestreiten, stieg ich schon bei den beiden Rennen Ascheffel und Nortorf ins Geschehen ein.
Bilder vom Trainingslager auf Mallorca befinden sich jetzt in der Gallerie.
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18. Februar 2010
Am 17. Januar wurde ich 22ster beim Weltcup im französischen Roubaix.
Nach einer harten Trainingswoche, die ausschließlich auf die WM ausgelegt war, fuhr ich mit dem Stevens-Bus zur völlig neuen Runde nach Hoogerheide. Der Wagen war voll, sollte es danach doch direkt zur WM nach Tschechien gehen.
In der 5. Startreihe losgefahren, erreichte ich als ca. 45. das erste Mal das Depot. Innerhalb von drei Runden konnte ich mich auf Platz 25 vorarbeiten, jetzt wurden die Löcher aber zu groß und Kraft zu klein. Meine Platzierung stand somit auch fest.
Auch mit diesem Weltcuprennen war ich nicht zufrieden, aber aufgrund des vorangegangenen Trainings war ich optimistisch für meinen fünften WM-Start.
Bei winterlichem Wetter übernachteten wir mit dem BDR-Tross in Frankfurt, Stevens stellte mir idealerweise ein Fahrzeug zur Verfügung-vielen Dank dafür.
Montagmorgen ging es dann weiter ins südböhmische Tabor, dort verbrachten wir dann eine Woche in einem Hotel, dass uns nur an Training und frische Luft denken ließ. Wir konnten uns an die Strecke mit viel Schnee bei minus 16 Grad gewöhnen.
Die Strecke war optimal hergerichtet, mit einem Sand-Salzgemisch war sie gut zu fahren, so manche Eisplatte erhöhte nur die Aufmerksamkeit.
Mit einem miserablen Start -ein Japaner zwang mich zum Bremsen, kam ich im letzten Drittel auf den Kurs. Schnell war mir an diesem Tag klar, dass ich nicht schnell war. Völlig unzufrieden fuhr ich als 31. über den Zielstrich-mein schlechtestes WM-Ergebnis war aber passend zu den meisten anderen Rennen in der zweiten Saisonhälfte.
Wenn ich mir diese Saison auch anders vorgestellt habe, heißt es jetzt nach einer Pause mit einem hoffentlich sonnigen Trainingslager auf Malle, einer guten Bundesligaserie mit dem neuen Team Hamburg/Rheinhessen-hoffentlich mit der einen oder anderen Rundfahrt-ein Jahr perfekt zu arbeiten, um in St. Wendel das Maximale herauszufahren.
Bis bald
Ole
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15. Januar 2010
Bereits am Mittwoch fuhren wir mit einem Teil des Teams nach Magstadt, um dort vor “Daisy” am Start zu sein.
Die ohnehin schon sehr selektive Strecke mit der Waldabfahrt und der endlosen “Viehwiese”, die jetzt noch mehr Kurven hatte, der MTB-Lokalmatador Genzler sollte ja gut aussehen, war schneebedeckt und jeder Maulwurfshügel und sämtliche Spurrillen waren nicht zu sehen und gefroren.
Mit der frühen Anreise lagen wir aber richtig, so langsam freundete ich mich auch mit dieser Strecke an, auch wenn sie teilweise unnötige Risken hatte.
Am Sonntag war die U 23 dran, n a c h dem Start der U 15, - Paul Lindenau ist als Vizemeister ein Riese und Hamburgs neuer Crossgott- wurde noch einmal die Startgerade per Räumfahrzeug geräumt, ab gings.
Als Zweiter fuhr ich ins Gelände und bereits nach der Abfahrt konnten Sascha , Marcel und ich uns absetzen. Doch in einer leichten Abfahrt auf der Wiese sprang meine Kette vom Kettenblatt und verklemmte sich. Ich musste vom Rad und bis zum Depot laufen. An ca. 15 Stelle nahm ich das Rennen wieder auf. Als ich nach ca. 3 Runden bis zu meinem Bruder, der zu diesem Zeitpunkt auf Platz 5 lag, vorgefahren war, jagten wir zusammen dem Podestplatz hinterher. Als wir auf die lange Start-Zielgerade kamen, setzte sich Enno vor mich und fuhr alles was er hatte ( ich hatte meine Mühe sein Hinterrad zu halten). Am Ende der Geraden waren wir fast bis auf Platz 3 vorgefahren und Enno total erschöpft. Ab dann war ich an der Reihe, unser Bruder- Vorhaben zu vollenden. Als 3., mit ca. 10 sec. auf den Zweitplatzierten ging ich zusammen mit Fabian Danner in die letzte Abfahrt. Doch leider war das Glück wieder einmal nicht auf meiner Seite und so stürzte ich auf der Abfahrt und musste wieder mit verklemmter Kette ins Depot rollen.
Ich kam sehr enttäuscht als 4. ins Ziel, auch wenn mir durchaus bewusst war, dass ich an diesem Tag sehr stark war und meine Beine nahezu perfekt waren. Auch für Enno hat es mich geärgert, dass sich sein Einsatz, der ihn zwei Plätze kostete, nicht gelohnt hat.
Meine Laune wurde auch bei der Siegerehrung Gesamtwertung U 23 D-Cup nicht besser-wir mußten zum Grinsen aufgefordert werden.
Die Fotos von Petra (Freundin von DANO) geben diese DM ein wenig wieder, ich fand Strullendorf super und freue mich auf Lorsch; die Harburger RG zeigte schon mehrfach, dass man auch im Winter eine Strecke herrichten kann.
Für mich gilt es jetzt, mich noch einmal für die letzten zwei ausstehenden Weltcup’s und die WM zu Motivieren, um die Crosssaison 09/10 mit einem guten Gefühl abschließen zu können.
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08. Januar 2010
Die kalten Tage hielten an und so ,,spielten‘‘ wir in Vechta im Schnee.
Nach einem durchwachsenen Start konnte ich mich lange auf dem zweiten Platz behaupten,….bis ich erneut mit meinem Rücken zu kämpfen hatte!
Ab jetzt heißt es regenerieren und alles Mögliche tun, damit der Rücken zur DM fit ist. Uwe hat alles getan, was in seinen Möglichkeiten lag und sogar mein Becken, was sich nach dem Sturz festgesetzt hatte, wieder zum Bewegen gebracht. Vielen Dank für die Unterstützung……
Drückt mir die Daumen bei der DM……..!
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08. Januar 2010
In Herford wollte ich zeigen, dass ich noch Rennen fahren kann, doch leider stellten sich die Problem wieder ein und ich kam über einen 4 Platz nicht hinaus.
Den D-Cup hatte ich aber schon vorher gewonnen und das Minimalziel war erreicht.
Mein “kleiner Bruder” hielt knapp seinen Dritten Platz in der Gesamtwertung.
Happy New Year………
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